Krankenfahrten

Ihr Spezialist für Krankenfahrten

  • was sind Krankenfahrten?
  • kann ich zum Hausarzt auch mit Transportschein fahren?
  • wer erstellt mir einen Transportschein?
  • warum habe ich einen Transportschein und muss trotzdem bezahlen?
  • wird die Fahrt komplett von der Krankenkasse bezahlt oder muss ich auch einen Anteil bezahlen?
  • wer beantragt die Genehmigung?
  • wer rechnet mit der Krankenkasse ab?

VIELE Fragen – EIN Unternehmen:

TAXI Seidel !!!

Genehmigungsfreie Fahrten mit dem Taxis sind:

Diese Fahrten werden von der Krankenkasse (ohne vorherige Einholung der Genehmigung) bezahlt:

  • Voruntersuchung zur stationären Einweisung (Einweisung muss innerhalb von 5 Werktagen erfolgen),
  • stationäre Einweisung und Entlassung,
  • Nachuntersuchung nach stationärer Entlassung innerhalb 14 Tagen ab Entlassungstag (maximal 5-7 Behandlungstage)
  • Fahrten mit einer dauerhaften Mobilitätseinschränkung: darunter fallen Patienten mit einem Schwerbeschädigtenausweis mit Merkzeichen „aG“, „BI“, „H“ oder Pflegegrad 3+Mz“G“ bzw. Pflegegrad 4+5.
  • Für alle Krankenfahrten ist eine gesetzliche Zuzahlung zu leisten (grundsätzlich 10%, mindestens jedoch 5,- € und höchstens 10,- €). Dies entfällt bei vorliegender Zuzahlungsbefreiung.
Transportschein
Für alle Krankenfahrten ist immer ein Transportschein (ärztliche Verordnung) notwendig.
Genehmigung
Serienfahrten zur Chemo- oder Strahlentherapie müssen immer von der Krankenkasse genehmigt werden.
Beantragung
Die Beantragung der Seriengenehmigung bei den Krankenkassen übernehmen wir gern für Sie.
Abrechnung
Wir rechnen direkt mit allen gesetzlichen Krankenkassen ab, somit müssen Sie auch nicht in Vorleistung gehen.

Wie ist die gesetzliche Zuzahlung geregelt?

Krankenfahrten sind generell mit gesetzlicher Zuzahlung, diese entfällt bei Zuzahlungsbefreiung.

Grundsätzlich zahlen Versicherte Zuzahlungen in Höhe von 10 Prozent, mindestens jedoch 5,- € und höchstens 10,- €.

Jeder Versicherte hat pro Kalenderjahr Zuzahlung höchstens bis zu seiner individuellen Belastungsgrenze zu zahlen.

Die Belastungsgrenze beträgt 2 Prozent bis der zu berücksichtigenden Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt. Der Gesetzgeber geht dabei von einem Familienbruttoeinkommen aus. Deshalb kommt es auch darauf an, wie viele Personen dem gemeinsamen Haushalt angehören und von dem Einkommen leben müssen – denn für jeden Familienangehörigen wird ein Freibetrag berücksichtigt.

Besondere Regelungen gelten für chronisch Kranke: Für Versicherte, die wegen der selben Krankheit in Dauerbehandlung sind, gilt grundsätzlich eine geringere Belastungsgrenze von nur 1 Prozent der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt.

Beispiel:

Ein Versicherter mit monatlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt von z.B. 10.000,- € hat pro Kalenderjahr lediglich Zuzahlungen in Höhe von 200,- €  bzw. bei einem Prozent 100,- € zu leisten. Erreicht dieser Versicherte z.B. bereits im Juni mit seinen Zuzahlungen diese Belastungsgrenze, wird er von der Krankenkasse für den Rest des Jahres von Zuzahlungen befreit.

Für die konkrete Berechnung ihrer Individuellen Belastungsgrenze wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse.

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